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Föhrer Spezialitäten

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Regionale Küche

Die Friesen haben es nicht so mit feinfühligen Dingen. So ist auch die Küche auf Föhr eher als deftig einzustufen. Die Arbeit und Aktivitäten an der frischen Luft machen hungrig und der Friese bevorzugt Gerichte, die herzhaft schmecken und satt machen. Dabei lädt er sich seinen Teller ordentlich mit Bratkartoffeln voll und lässt sich dazu Matjes oder andere heimische Fischsorten schmecken. Wer typisch friesisch speisen möchte, sollte sich auch im Krabbenpulen üben. Diese Fingerfertigkeit beherrschen die Insulaner beinahe im Schlaf. Die Krabbe wird mit Daumen und Zeigefinger am Kopfende angefasst. Anschließend wird der Schwanz des Tieres hin und her bewegt, bis er sich ablösen lässt. Indem man die Krabbe nach hinten wegdreht, löst sich auch der Kopf.

Föhrer sind Fleischesser

Man möchte meinen, die Insulaner haben sich dem Fisch verschrieben. In Wahrheit spielte die Viehzucht immer eine größere Rolle auf Föhr als der Fischfang. So sind die Insulaner zu bekennenden Fleischessern geworden. Urlauber, die gerne Fisch essen, werden natürlich mit frischem Nordseefisch verköstigt, wenn dieser auch in vielen Fällen aus Flensburg oder Husum angeliefert wird. Den Föhrern liebstes Fleisch ist das Salzwiesenlamm. Das Fleisch ist ganz besonders aromatisch und lässt sich zu den unterschiedlichsten Gerichten verarbeiten. Auch der Schafskäse ist auf den Speisekarten zu finden und wird besonders Vegetarier erfreuen.

Tee und Hochprozentiges

Naht die Kaffeezeit, dann möchten die Föhrer ihren Tee nicht missen. Doch auch Hochprozentigem zeigen sich die Insulaner durchaus aufgeschlossen. Nach einem deftigen Essen wird ein Schnaps getrunken. An kalten Tagen wärmt man sich mit Teepunsch oder Rumgrog auf. Der Pharisäer stammt nicht etwa aus Wien, sondern wurde von einem Friesen erfunden. Tee trinkt man auf der Insel seit etwa 250 Jahren, bevorzugt mit heißen Waffeln oder süßem Gebäck.