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Marsch- und Geestland

Weideland und Sandablagerungen Föhrs

Nach dem Wattenmeer und den Salzwiesen am Rande der Insel besteht Föhr sowohl aus einem Geestkern als auch aus einer Marschlandschaft. Marschen sind flache Landstriche die keine natürlichen Erhebungen vorweisen und aus angeschwemmten Sedimenten bestehen. Die Marsch auf Föhr liegt nur knapp über dem Meeresspiegel und wird hauptsächlich als Grün- oder Weideland genutzt. Marschen sind besonders fruchtbar und eignen sich perfekt für den Anbau vieler Obst- oder Gemüsesorten. Oft steht das Marschland durch Überschwemmungen unter Wasser. Aufgrund dieser Tatsache und dessen Entstehung wird Marschland auch oft als Schwemmland bezeichnet. Auch hier finden sich im hohen Gras viele ruhige Plätzchen zur Entspannung fernab des Trubels.

Die Mitte der Insel Föhr besteht aus einem Geestrücken, der in der letzten Eiszeit durch das Auftürmen von Steinen und Sand durch große Gletscher entstanden ist. Diese Fläche liegt mit etwa 11 Metern höher als das umliegende Marschland und ist dementsprechend besser vor Sturmfluten geschützt. Die Geest ist eine Landform, die im Gegensatz zur Marsch steht, da es sich hierbei um eine höher gelegene Ebene handelt. Der Name leitet sich von den niederdeutschen Adjektiven gest („trocken“, „unfruchtbar“) bzw. güst („unfruchtbar“ bei milchgebenden Tieren) ab. Genutzt wird die Geest hauptsächlich zum Kartoffelanbau. Da sie höher gelegen sind als die Marsch wurden Geest-Gebiete früher besiedelt und dienten den Menschen als Schutz vor Sturmfluten.

Wenn Sie die einzigartigen Landstriche von Marsch- und Geestlandschaft erleben möchten bieten sich Ferienunterkünfte in den Orten Alkersum, Midlum und Oevenum an. Sie liegen direkt am Übergang von Geest zu Marsch und sind prädestiniert für erholsame Spaziergänge.